Passivhaus

by admin on 10. April 2013

Passivhaus bauen

Definition Passivhäuser – Was ist ein Passivhaus?

Die anschaulichste Passivhaus Definition: Ich wohne in einer 90 M² wichtigen Dreizimmerwohnung im Passivhaus, wir sind drei Menschen. Im Jahr 2006 haben wir ganze 188 € für alle Wärmeenergie miteinander gezahlt, also: für die Heizung, die Kraft im heißen Nässe (aber nicht das Wasser selbst) und das Gas zum Garen. Den Absolutbetrag bezahlen wir aber nicht pro Monat, stattdessen jedes Jahr! Man sieht sogleich, daß man verglichen mit einem konventionellen Neubau hier mit einem Passivhaus als Energiesparhaus etwa 1.000 € jährlich spart!

Es existiert sogar zwei gängige Definitionen von Passivhäuser:

Ein Passivhaus ist ein passiv geheiztes Haus, d.h. es gibt kein aktives Heizkreislauf wie etwa eine Zentralheizung. Die Sonne, Isolierung, inneren Einnahmen usw. reichen selbst im Winterzeit aus, um das Haus bequem temperiert zu fixieren.

Ein Passivhaus als Nullenergiehaus hat einen Heizenergieverbrauch von unter 15 kWh pro M² und Jahr (ohne Warmwasser, Strom usw.)

Energiekennzahlen unterschiedlicher Passivhaus Gebäudetypen:

  1. Fortbestand BRD 200 – 300 kWh/m2a
  2. Wärmeschutzverordnung 1995 80 – 110 kWh/m2a
  3. Energieeinspar- Verordnung
  4. (EnEV 2001) seit 2002: ca. 70 kWh/m2a
  5. Passivhäuser unter 15 kWh/m2a
  6. Plus- oder Nullenergiehäuser (meist durch Solarstromanlagen) unter 0 kWh/m2a 10 Kilowattstunden (kWh) gleichkommen in ihrem Energieinhalt recht genau einem Kubikmeter Erdgas oder einem Liter Heizöl.

Strikt nach der 1. Begriffsklärung wäre unser Haus kein Passivhaus: Wir haben nach wie vor ein stark reduziertes, aber konventionelles Zentralheizungssytem. Der verbleibende Heizwärmebedarf (z.B. bei -10 °C Außentemperatur) mag klein sein, er ist nicht Null. Und der “Rest” an Wärme muß auf irgendeine Weise ins Haus gelangen. Bei Kleineren Häusern wird dies oft durch das Vorheizen der Zuluft erledigt, wir haben uns für konventionelle Radiatoren in 50% der Raum entschlossen.

Die zweite Definition erfüllen wir voll: In zwei vergangenen Altersjahren wurde der Heizwärmebedarf ermittelt, wir erreichen eine Energiekennzahl unter 13 und 20 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Projektiert waren 13,6 kWh/m2a.

Dieser niedrige Wert ist erwartungsgemäß stark vom Tun und der Zahl der Anwender im Haus und auch von der Witterung abhängig.

Hier noch eine Information vom Passivhaus-Institut, Dr. Wolfgang Feist, dessen Informationssamlung und Wissenschaft die Passivhausentwiklung entscheidend vorangetrieben hat: Was ist ein Passivhaus?

Wie baut man ein Passivhaus?

Passivhaus Haustechnikraum: Ein Konstrukteur eines Passivhauses muß im Allgemeinen fünf essentielle “Elemente” oder Grundzusammenhänge beachten:

Eine sehr gute Wärmeisolierung: Schon in einem eleganten Neubau sollen sich Möbel Künstler, Hausbauer, Tragwerksplaner und Haustechniker mit Wärmeisolierung reflektieren. Meist reichen 12 bis 16 cm Wärmeisolierung, etwa aus Mineralwolle, aufgeschäumtem Polystyrol (ein Markenname ist Styropor), Kork, Zelluloseflocken (Altpapier). Daß diese Dämmstärke unteilbar Passivhaus mindestens verdoppelt sein muß, ist klar.

Wir haben überwiegend 35 bis 40 cm Mineralwolle oder Polyurethan benutzt beim Passivhaus Bau!

Sehr gute Hausfenster: Ohne den wichtigen Progress in der Fensterbautechnik in den vergangenen 10 Altersjahren wären Passivhäuser heute nicht, oder wenigstens nicht so billig, denkbar. Wir verwenden dreifach verglaste Hausfenster, zwei der sechs Glasoberflächen sind wärmereflektierend beschichtet.

Das Passivhaus Prinzip ist direkt: Das sichtbare Licht tritt durch die Scheiben ins Haus und wird dort wie bei jedem Licht, das auf Waffen trifft, in Wärme umgewandelt. Wärme ist nichts anderes als Infrarotstrahlung. Die wärmereflektierenden Schichten “spiegeln” die Wärme / die Infrarotstrahlung zurück ins Haus: Ein Art “Wärmefalle” entsteht. So kann selbst im Kalte Jahreszeit die Sonne zur Heizkörper der Räume führen: Man kann auch sagen: Wir hausen atomar Sonnenkollektor.

Südausrichtung beim Passivhaus bau: Ein oft unterschätzter Faktor ist die räumliche Ausrichtung des Gebäudes im Terrain: Ein Passivhaus muß eine große Fassade zum Süden hin aufmachen, die Hauptachse des Gebäudes darf also nicht von Norden nach Süden gehen, statt dessen von Osten nach Modische Westen. Das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme mußten auch wegen der vier wichtigen Linden vor dem Haus eine Computersimulation verarbeiten, die uns Gewissheit geben konnte, daß das Passivhaus dennoch “funktioniert”.

Die Nachbargebäude müssen so weit beseitigt stehen, daß die tiefstehende Sonne selbst am 21. Januar noch voll ins Erdgeschoss reicht, denn im Winterzeit verlangen wir die Sonne am dringendsten.

Hier ist sogar die Stadtplanung gefragt: Ein heute gebautes Haus mag vielleicht 100 Jahre halten, eine Fahrbahn wohingegen viel länger. Selber wenn heute noch nicht auf 100% der Neubauflächen Passivhäuser entbrennen, sollten wir die Metropolen vorher für Passivhäuser rüsten. Ein Passivhaus auf einem nicht geeigneten Bauland ist nicht ökonomisch möglich. Die Passivhaustechnik ist jedoch keine Spielwiese für Idealisten, statt dessen bei der richtigen Gebäudeausrichtung sehr ökonomisch!

Passivhaus Lüftungssystem: Wenn man die Wände und Hausfenster, Böden und Decken sehr gut wärmedämmt, gebirgsrücken die Wärmeverluste durch Belüftung – auch der naturgemäße Luftwechsel durch undichte Einstellen – intensiver ins Gesichtskreis: Im Normalfall generieren die Luftwärmeverluste nur ca. 10-20% der Gesamtverluste aus, in einem Passivhaus ist es demgegenüber sehr wichtig, daß auch sie minimiert werden und gleichzeitig genug Atemluft zur Auswahl steht. Dazu braucht man in der Regel eine mechanische Belüftung, also Ventilatoren und einen Apparatur. Der Wärmetauscher sorgt dafür, daß die Luft zwei Stunden in allen Räumlichkeiten ausgewechselt wird, während zur sonstige Verben Zeit die warme, austretende Luft ihre Wärme an die kalte, einfließende Luft abgibt. 80% der Energieverluste durch Belüftung sein so verhindert, die Wärme ist im Haus. Ein wohltuender Nebeneffekt ist, daß es in einem Passivhaus keine Schwierigkeiten mit Fäule gibt, da immer “zwangsweise” gut gelüftet wird. Andererseits ist die Luftmenge so gering, daß kein Gefühl von Zugluft oder Auskühlung ergibt sich.

Selbstverständlich aufwendungen die Ventilatoren Strom: In unserem Fall verbrauchen sie im Verlauf ihres Unternehmens Winterzeit miteinander etwa 800 Watt. Mit jeder Maßeinheit Strom können wir jedoch ca. 10 kWh Wärme aus der Luft “zurückholen”, ein etwa dreimal besserer Wert als bei gewöhnlichen Wärmepumpen! Strombetriebene Wärmepumpen abliefern zwar pro Maßeinheit Strom drei bis vier Kilowattstunden Wärme, da aber bei der Stromproduktion aus drei kWh Primärenergie (wie z.B. Gas) nur eine kWh Strom entsteht, wäre es meist sogar ökologischer, das Gas direkt atomar guten Brennwertkessel im Haus zu abgebaut, anstatt den Umweg über eine Wärmepumpe zu produzieren.

Passivhaus Einnahmen: Die sogenannten “inneren Gewinne” sind naturgemäß kein Bauteil, aber ein Zusammenhang, der beim Bau eines Passivhauses bedacht werden will. Beim Garen, Abduschen, Benutzung von Elektrogeräten kommt ebenso Wärme ins Haus, die wie erwartet auch zum Warmhalten des Hauses führen. Auch wir Personen fruchten pro Part ca. 100 Watt Wärmeenergie ab.

Zum Direktvergleich: Ein 15 Quadrameter beeindruckendes Raum im Haus mit gigantischen Fensterflächen hat (bei -12°C Außentemperatur) einen maximalen Heizwärmebedarf von 400 Watt. Selber an den kältesten Tagen des Jahres würde es schon genügen, das Raum mit der Körperwärme zweier Leute und der Wärme von vier Kerzen zu beheizen!

Bauen Sie mit uns Ihr günstiges Passivhaus!

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